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Kampf der Zwerge

Vom 17-19 Oktober fand das große Finale vieler Rennserien auf
dem Nürburgring statt. Der MSC Bork veranstaltete die 10. ADAC  Westfalen Trophy und brachte schöne Rennserien an den Start in der Eifel. Moderne Rennwagen standen im RCN Rennen genauso an der Startlinie wie die starken Rennboliden aus der berühmten Spezial Tourenwagen Trophy.

 

Meister im Jahr 2014 Lutz Gersdorf aus Berlin  

Widmen möchten wir uns natürlich dem Kampf der Zwerge, wo die heißen Mini Cooper, Fiat Abarth und nicht zuletzt die NSU TT an der Startlinie stehen. 11 dieser schön vorbereiteten Rundstrecken NSU bereicherten hier das Feld mitte Oktober. 

Thorsten Weth im Infight mit Lutz Gersdorf

Schönes Auto Hans Werner Hein im NSU 1000

Man setzt sich eine Richtzeit und versucht diese in den darauffolgenden Rennrunden so nah wie möglich wieder einzufahren. Die geringste Abweichung bedeutet den Sieg und die meisten Punkte in der Tabelle.

Das ist sehr schnell Roland Müller setzt Bestzeit

 Wer aber meint hier wird langsam gefahren der täuscht sich gewaltig, die Fiat, Mini und NSU sowie Simca und Renault Alpine Modelle setzen schnelle Richtzeiten und fahren genau wie früher in den goldenen Siebziger Jahren um Punkte und Pokale.

Ewige Jahre Motorsport mit NSU Stefan Schmelter

In Rennen 1 konnte Roland Müller nicht nur die schnellste Einzelzeit fahren, nein er umrundete den Grand Prix Kurs auch noch am gleichmäßigsten, mit 2.34 fuhr er verdammt schnell.

Aus dem weiten Baden Württemberg angereist Joachim Wenz

Der zweite Rang ging an Armin Wahl, ebenfalls auf NSU TT, gefolgt von Achim Koch und dem Siegerländer NSU Mann Thorsten Weth, der ebenfalls tolle Punkte hier am Nürburgring sammeln konnte. Rainer Osterbeck und Stefan Schmelter konnten dieses Rennen leider nicht zu Ende fahren, aber ein zweiter Lauf im Kampf der Zwerge ließ für diese beiden Kämpfer im NSU TT wieder alle Möglichkeiten offen.

Sehr schöner NSU TT, wen erinnert das nicht an früher Martin Wahl

Von den Zeiten her konnte Andreas Telker dem Roland Müller am ärgsten folgen mit 2.34 Richtzeit und 2.35 Zeiten in den nächsten Runden war er zweitschnellster TT vor Achim Koch 2.38 und den beiden schnellen NSU Tretern aus Süddeutschland Patrick Hug 2.39 und Joachim Wenz 2.41!

Aktuell auf der Motorshow in Essen zu bewundern Rainer Osterbeck sein TT, hier am Limit unterwegs.....
In Rennlauf 2 kamen alle 11 NSU in das Ziel und Stefan Schmelter konnte diesen Lauf für sich entscheiden, mit 2.40
Richtzeit war er außerdem sehr schnell unterwegs.
Den zweiten Platz mit gleichmäßig schneller Gangart belegte Achim Koch 2.36 , Rang drei Jochen Wenz und Position 4 Andreas Telker. Was die Zeiten angeht fuhr Roland Müller die schnellste NSU Zeit des Wochenendes mit 2.33.241 gefolgt von einem sehr gut aufgelegten Andreas Telker 2.35, Maximilian/Achim Koch 2.36 und Patrick Hug 2.39.

Das Duo Maximilian oder Achim Koch immer ganz vorne dabei

Meister im Jahre 2014 wurde der Berliner Lutz Gersdorf im Bandsch NSU vor Hans Werner Hein im 1000 er gefolgt von Stefan Schmelter und Martin Wahl in ihren NSU TT.

Andreas Telker im Kampf mit giftigen Mini Coopern  


Aufgefallen am Nürburgring ist das die schnellsten Fiat Abarth 1000 TCR von den Zeiten her etwa 3-4 Sekunden hinter den schnellsten NSU TT lagen, also ähnlich wie früher die Rollen verteilt waren. Die Mini Cooper fahren mit 1.29 ganz stark vorne weg, gerade die Engländer lassen sich hier nicht lumpen und fahren ganz vorn. Das Reglement der Mini Cooper ist aber wohl freizügiger gestaltet, denn in den Siebziger Jahren war es nicht möglich die schnellsten NSU TT mit selben Hubraum zu halten!

Was verkündet einen schnellen NSU, das sich selbständig machen wollende Lüftungsgitter mit Patrick Hug.

Vielen Dank an Rudy Lambrecht aus Belgien für die schönen Bilder, er ist ein ständiger Begleiter der TT Trophy, Abarth Coppa Mille und Britisch Car Trophy!

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