image1

Starkes Feld mit neuem Streckenrekord beim Ibergrennen.....NSU Bergpokal

Nachdem vor einer Woche beim Glasbach Bergrennen ein spannender Kampf im NSU Bergpokal stattgefunden hatte sollte es schon eine Woche später im Kurort Bad Heiligenstadt ebenfalls in Thüringen gelegen mit der Hatz auf Bestzeiten weitergehen!

Frank Kleineberg gibt am Iberg in 2018 seinen Einstand in die aktuelle Saison und gleich vorn mit dabei...

Das Fahrerlager welches ja bekanntlich in einem Teil der Stadt liegt hat immer ein besonders angenehmes Flair!

 Die NSU Fahrer na sagen wir ehr alle Piloten  nehmen dieses Rennen auf der 2200 Meter langen Strecke sehr gerne an! Mit vier Trainings und Wertungsläufen glänzte der Veranstalter mit sehr flüssiger Durchführung. Es lief einfach wie am Schnürchen! Selbst am Rennsontag war man mit vier Läufen so früh  fertig, das jeder der wollte das Fußball WM Spiel noch pünktlich ansehen konnte!

Nun ging es am Samstag bei angenehmer trockener Witterung in die Trainingsläufe!

Beobachtet wurde das Geschehen von einigen NSU Schlachtenbummlern, die sich um die Strecke und im Fahrerlager versammelt hatten, um die 12 NSU Fahrzeuge in Aktion zu sehen!

Los ging es mit Manfred Steinwand der mit seinem Bilderbuch TT aus dem Kreis Winnenden angereist war! Manfred nahm den Iberg das erste mal unter seine breiten Slicks und trainierte auf Anhieb mit einer 1.24 er Zeit, bei seinem ersten Auftritt in der Saison 2018.

Etwas besser konnte das Michael Carell, der seinen ebenfalls bildschön restaurierten Davidovic TT auf 1.22.899 steuerte. In Lauf 4 wollte Michael nach mehr, doch nach einem glimpflich verlaufenen Dreher war diese Zeit dahin, Rang 11 hinter Manfred für den Mann aus Ostwestfalen!

Roman Szott legte gegenüber diesen beiden Kandidaten eine ordentliche Schüppe drauf und trainierte den ganzen Samstag mit 1.19 er Zeiten. Na das konnte sich doch sehen lassen, Rang 10 für den sympathischen Frankfurter Geschäftsmann!

Mike Vogel und Wolfgang Schwalbe haben sich an diesem Wochenende im Training wiedergefunden. Das Duo welches schon über Jahre sehr oft harte Kämpfe ausgetragen hat findet hier seine Fortsetzung! Während Mike mit 1.16.069 trainiert kontert Wolfgang mit 1.16.044, die Positionen 9 und 8 waren damit auf gleicher Ebene bekleidet! Tolles Duell, sehr spannend!

Nun kommen wir zu Andreas Reich dessen TT auf dem Hauseigenem Prüfstand gemessen noch über 20 Pferdestärken zum Jahr 2017 fehlen! Andreas hat bereits alles gemacht, verschiedene Auspuffanlagen getestet, den kompletten Motor zerlegt, elektronische Eispritzung probiert, mechanische Einspritzung gegengetestet und gemessen usw usw ,um nur ein paar Aufwände zu nennen, die Leistung wollte einfach nicht wiederkommen. Doch ein Aufgeben gibt es natürlich im Hause Reich nicht und so wurde zu Testzwecken die weite Reise aus dem Schwarzwald nach Bad Heiligenstadt angetreten! Nach einer schnellsten Zeit von 1.15.182 in T4 wurde Position 7 in diesem starken Fahrerfeld bezogen. Mehr war mit den ordentlichen Leistungseinbussen für den Simonswälder nicht drin! 

Deutlich weiter nach vorn ging es für Uwe Schindler, der mit 1.13.297 in Training 4 seinen TT schon sehr herzhaft fliegen lässt! Der Mann aus der Nähe von Hof rast damit im KWR NSU auf die sechste Position, was Uwe im Rennen noch mobilisieren kann bleibt immer ein spannendes Geheimnis, welches erst der Renntag offenbart!

Auf den Rängen 4 und 5 kämpfen zwei Freunde, die das Lied der schnellen Nordlichter im NSU Bergpokal herzhaft und dynamisch angehen. Die Rede ist von Thomas Krystofiak der ja bekanntlich immer sehr forsch unterwegs ist, mit dem Podium stets in Reichweite! Der zweite Kandidat ist Frank Kleineberg, der 2018 hier am Iberg sein Debüt für diese Saison gibt und auf Anhieb sehr schnell unterwegs ist! Frank mobilisiert 1.12.949, während Thomas mit 1.12.395 ordentlich zu kontern weiß! Beide Strategen sind sauber und sehr schnell unterwegs, die Ränge 4 und 5 waren damit bezogen!

Michael Carell bei der Einfahrt in die flink zu fahrende 180 Grad Kehre, etwa in der Mitte der 2200 Meter langen Piste

Nun kommen wir zum Spitzentrio, welches heftige Zeiten in den Heiligenstädter Asphalt stampft! Wir erinnern uns zurück an den Streckenrekord von 1.09.77, der von Steffen Hofmann gehalten wird und schauen zu den Zeiten hinüber die diese drei Top Fahrer im Training mobilisieren. Den Anfang macht Jörg Höber mit 1.10.946, der den Grewe TT zu dieser Zeit fliegen ließ! Das Fahrverhalten des Renners konnte aber noch als ehr unangenehm bezeichnet werden, bis Jörg nach mehrfachem Dämpferwechsel und Nachjustierung dieser am Abend die vermeidlich beste und vor allem für ihn sicherste Einstellung gefunden hatte. Resümee Rang 3 vorerst. 

 

Etwas weiter nach vorn trieb es Karsten Steinert, der dem infernalischen Steinert TT mal so richtig die Sporen gibt und genau das umsetzt, was Vater Wolfram im Keller entwickelt hat. Die Technik dieses Renners und die Fahrkünste Karstens befinden sich auf einem sehr hohen Niveau, nur so sind 1.10.626 in nur zwei gefahrenen Trainingsläufen möglich, Hut ab eine sehr solide Leistung!

Da bleibt einzig Jörg Davidovic über, der schnelle Gegner befürwortet und nicht scheut. Schnelle Gegner treiben den Odenwälder NSU Spezialisten zu immer neuen Höchstleistungen. Je näher die Gegner herankommen, desto mehr wird noch auf die Schüppe draufgelegt! Hier treibt Jörg seinen eigens getunten Renner während der Anwesenheit von Teampartner Steffen Hofmann zu 1.10.061 und stellt den Racer damit knapp 3/10 Sekunden hinter dem NSU Streckenrekord ab! Bravo stark, aber Jörg Höber und Karsten Steinert sind ebenfalls in Schlagdistanz zu diesem Rekord. Wir dürfen so denke ich mit einem spannenden Rennsonntag rechnen und der Streckenrekord sollte bei dieser angenehmen Witterung eventuell  ins wanken kommen!

Manfred Steinwand rat mit seinem bildschön restaurierten NSU TT durch die Zielkurve

Nun kommen wir zum Renntag und der Wettergott meinte es erneut gut mit uns. Die Prinzen hatten genug Sauerstoff für die luftgekühlten Triebwerke, so konnte richtig Gas gegeben werden.

 

Roman Szott brachte drei der vier Rennläufe in das 2200 Meter entfernte Ziel. Er mobilisierte 1.20 er Zeiten. Vor Rennlauf 4 versagte die Kupplung ihren Dienst und Roman musste diesen streichen. Für die Gesamtwertung wurden alle vier Läufe gewertet ,damit gab es für Roman einen Ausfall.

Gleiches galt für Andreas Reich, dessen Renngetriebe im dritten Aufstieg die Segel strich. Der dritte Gang versagte seinen Dienst! In Lauf 2 mobilisierte Andreas noch 1.14.865 und damit seine Wochenendbestzeit! Andreas musste damit leider vorzeitig seine weite Heimreise in den Schwarzwald antreten! 

Weiter ging es mit Michael Carell und Manfred Steinwand, die sich an diesem Wochenende gefunden  haben. Sie leisteten sich einen spannenden Kampf. Michael ging nach Lauf 1 die Pace mit 1.23.755, während Manfred in seinem roten Renner etwa eine Sekunde langsamer war. Lauf 2 und drei brachten jeweils 1.24er Zeiten bei beiden, so das Heat vier die Entscheidung bringen musste! So war es dann auch, Manfred haute mit 1.23.035 seine Bestzeit heraus. Damit ging er haarscharf in Führung. Mit 5.36.366 dominierte er ganz knapp über Michael Carell, der mit 5.36.842 in das Ziel einfuhr. Damit waren die Ränge 9 Manfred und 10 für Michael bezogen!

Weiter ging es mit Mike Vogel, der mit 1.15.830 seine Wochenend Bestzeit in den Asphalt hämmerte. In der Gesamtzeit holte der rund und sauber fahrende Mike 5.04.491 aus seinem Renner heraus. In der Klassenwertung blieb ein sauberer ungefährdeter achter Rang über!

Etwa eine Sekunde schneller pro Lauf war Wolfgang Schwalbe unterwegs, der vor dem Ausfall von Andreas Reich auch noch mit diesem im Clinch lag! Wolfgang mobilisierte 1.14.740 als Bestzeit im zweiten Bergaufstieg! In der Gesamtzeit zeigte sich 5.00.338 nach vier Läufen mit schneller Fahrt! Rang 7 war damit bezogen.

Uwe Schindler und Frank Kleineberg hauten sich ebenfalls die Zehntel Sekunden um die Ohren! Frank brillierte mit einer sehr runden absolut sehenswerten schnellen Fahrt! Uwe konterte mit etwas wilderem Fahrstil, das ganze sah im oberen Geschlängel schon sehr spektakulär aus! Bei den Bestzeiten waren beide Männer etwa gleich auf! Uwe fuhr den schnelleren Einzellauf mit 1.12.480 während Frank mit 1.12.724 zu kontern wusste! In der Gesamtzeit drehte sich das Spiel, Frank dominierte mit der knapp schnelleren Gesamtzeit von 4.51.761 gegenüber Uwe mit 4.51.945. Das waren die Ränge 5 und 6 in diesem starken Feld!

Auf der vierten Gesamtposition machte sich locker Thomas Krystofiak breit, der im NSU 1200c KWR sogar bis auf 1.11.820. herunterfuhr. Diese schnellste Zeit mobilisierte der Mann aus Gronau schon in der Früh in Rennlauf 1. Die anderen Läufe folgten auf etwa gleich hohem sauberem Niveau. Mit 4.48.100 fand Thomas seine Gesamtzeit nach diesen vier sehenswerten Aufstiegen über die 2200 Meter lange Piste!

Jörg Höber gibt richtig Gas und nutzt den Renn- Samstag für ausgiebige Fahrwerktests

Nun kommen wir zu den Top 3 Piloten, die schon im Training für mächtig Wirbel gesorgt haben. Gerade Jörg Höber dessen Fahrwerk nun auf einem guten Stand ist haut sich mit Karsten Steinert ordentlich die Zeiten um die Ohren. In Lauf 1 legt Jörg Höber mit 1.10.899 vor, Karsten kontert mit 1.11.024. Im zweiten Lauf dreht sich das Spiel Karsten Steinert zieht alle Register und prescht auf 1.09.859 das sind wir erinnern uns wenige Hundertstel Sekunden oberhalb des bestehenden Streckenrekordes von Steffen Hofmann. Jörg kontert mit 1.10er Zeiten. Das zieht sich über alle vier Rennläufe so sehenswert weiter. Das Gesamtergebnis fällt denkbar knapp aus. Jörg Höber belegt mit seinem NSU am absoluten Limit bewegt 5.41.542 und die dritte Position. Karsten Steinert kontert sehr sauber gefahren und mit sehr hoher Drehzahl bewaffnet mit 5.41.467 und belegt damit die zweite Position!

 

Von allem unbeeindruckt dreht Jörg Davidovic seine Runden an der Spitze! Jörg beginnt mit 1.09.817, weiter über 1.10.102 zum neuen absoluten NSU Streckenrekord in Heat 3 mit 1.09.309. Damit tanzt er sehr sauber gefahren 4.5 Zehntel unter dem alten Streckenrekord von Steffen Hofmann herum, ein fantastische Leistung! Lauf 4 beschließt die Odenwälder NSU Profi mit 1.09.543 In der Gesamtzeit steuert Jörg mit diesem Auftritt auf 4.38.771 , herzlichen Glückwunsch zu diesem verdienten Sieg. Weiter geht es in drei Wochen in Homburg/Saarland, wo uns einen fahrerisch sehr anspruchsvolle Strecke erwartet!

Diesen Beitrag teilen

FacebookTwitterGoogle Plus

Datenschutz Hinweis