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Steffen Hofmann am Glasbach in Rekordlaune......Lauf 4 zum NSU Bergpokal 2018

Wir gastierten dieses Wochenende  in Steinbach/Thüringen beim vierten Lauf zum NSU Bergpokal in der Saison 2018. Auf der 5500 Meter langen Rennstrecke Nähe Bad Liebenstein gelegen findet alljährlich der einzige Lauf zur Europa Bergmeisterschaft statt. Fahrer aus 12 Nationen stehen hier an der Startlinie und genauso der KW Berg Cup und der NSU Bergpokal, der tatkräftig von der NSU Prinz IG als Sponsor unterstützt wird!

Klein aber fein das Starteferfeld der NSU Fraktion am Glasbacher Berg

Wer nicht nur NSU Fahrzeuge sondern ganz seltene  Fahrzeuge vom Schlage eines Mc Laren oder infernalisch schnelle Rennsportfahrzeuge aus Gesamt Europa sehen will, der sollte sich mal auf den Weg zum internationalen Glasbach Bergrennen machen. Der NSU Bergpokal war mit sechs Fahrzeugen da,

 während Andreas Reich sich leider abmelden musste und Roman Szott im wohlverdienten Urlaub verweilte. Das Geschehen wurde an diesem Wochenende vom Slalom Spezialisten Herbert Rötzer, ebenfalls ein sehr schneller NSU Fahrer, wir erinnern uns da zurück an das Flugplatzslalom Mönchengladbach vor ein paar Wochen beobachtet und für sehr gut befunden. Los ging es nun mit drei Trainings und drei Wertungsläufen, die vom Veranstalter rund um die RSG Altenstein hervorragend durchgezogen wurden. Trotz mehrer kleinerer Zwischwnfälle und einem Regenschauer am Rennsonntag hatte der Veranstalter den Zeitplan super im Griff!

Wolfgang Schwalbe im unteren Kurvenlabyrinth unterwegs, Harald Jorda nutzt das Sonnenlicht für ein schmuckes Bild!

Nun zum Training, als erstes kommen wir zu Wolfgang Schwalbe, der sich über den Samstag angefangen mit 3:26 Minuten bis auf 3:17 steigern konnte. Schon im zweiten Heat fand Wolfgang diese Bestzeit auf der 5500 Meter langer, aber wie gesagt sehr anspruchsvollen Strecke. Damit war in der grünen Hölle für die Bergrennfahrer Position 6 gesichert.

 

Weiter nach vorn trieb Mike Vogel seinen Davidovic NSU TT. Mike stempelte schon im ersten Run in der Früh seine Bestzeit in den Asphalt, diese blieb dann in Lauf 2 und 3 unerreichbar für den Odenwälder NSU Spezialisten. Die 3:14 Minuten reichten aber um Position 5 in diesem Feld zu bekleiden!

Weiter ging es mit einem der beiden KWR Piloten Uwe Schindler. Er ließ die vorgelegte 3:14 von Mike schon kräftig purzeln und jagte seinen TT bis auf 3:10.717 in diesem Training den Rennsteiger Berg hinauf. Damit war ganz klar die vierte Position gesichert, wobei wie für Uwe Üblich die letzten Trümpfe meist erst am Renntag gezogen werden.

Gleichmäßig aber gleichmäßig schnell ging es bei Thomas Krystofiak zu Werke, der seinen NSU 1200 Rennwagen mit drei 3:01 er Zeiten dem Ziel entgegen feuerte. Wer dem KWR Piloten zusah der konnte gleich feststellen, oh da geht richtig was. Unter den Augen seines Sohnes Silvan stellte Thomas den NSU mit 3:01.093 im zweiten Aufstieg klar auf der Position 3 ab. Für den Renntag hatte sich Thomas vorgenommen die magische 3 Minuten Schallmauer zu unterfahren man durfte gespannt sein!

Klar unterfahren hat diese Schallmauer Jörg Höber, der mit 2:51 ebenfalls den Streckenrekord für NSU Fahrzeuge auf dieser wohl anspruchsvollsten Piste im Rennkalender inne hat! Jörg dessen NSU TT noch in Wolsfeld vor drei Wochen schnell von Frank Genbrock bewegt wurde musste sich aber in der Zwischenzeit einer kleinen Kur unterziehen! Theo Grewe brachte die ausgenudelte Stiftsperre wieder auf Vordermann. Dadurch änderte sich natürlich  geringfügig das Fahrverhalten des TT,welches anfänglich ungewohnt für Jörg Höber erschien, er sich aber schnell daran gewöhnte. Mit 2:54.482 stellte er den Grewe NSU auf der zweiten Position im Training ab, super Vorstellung des Nürnbergers. 

Geringfügig toppen konnte Steffen Hofmann diese Zeit, der im bekannten Davidovic TT unterwegs war. Steffen prügelte den weißen Renner in nur zwei Trainingssitzungen zu 2:54.396. Damit konnte man auch gleich sehen was die Zeit von Jörg Höber wert war, sehr viel. Am Abend antwortete Steffen aber gleich auf meine Frage ob noch was drin wäre was die Zeiten angeht, da geht immer was. So wurde auf dem Dorfplatz am Abend noch ein bisschen auf der Race Party gefeiert, aber dezent, da Alkoholkontrollen am Berg mittlerweile auf der Tagesordnung stehen und das ist ja auch richtig so.

An diesem Wochenende wieder eine Macht Steffen Hofmann und der Davidovic Einspritzer NSU TT

Weiter ging es am Renntage mit mit Wolfgang Schwalbe der sich von Lauf zu Lauf jeweils um ein Sekündchen steigern konnte. Die Uhr blieb nach Aufstieg 3 bei 3:14.203 stehen. In der Gesamtfahrzeit bedeutete das für den Odenwälder 6:29.490. Da hier beim EM Lauf am Glasbach nur die zwei schnellsten der drei Rennläufe gewertet wurden entwickelt sich so diese Zeit! 

Mike Vogel der schon im ersten Aufstieg ein AHa Erlebniss der besonderen Art hatte und mit übergesprungenen auf Vollgas stehendem

Gaszug das letzte Viertel der Strecke zu bewältigen hatte konnte Lauf 2 und 3 in gewohnter schneller sicherer Manier angehen! Der NSU Spezialist holte erneut alles aus seinem TT Davidovic und konnte die Trainigszeit gleich um reichliche Sekunden unterfahren. Mike zeigte mit 3:09 und 3:08 ganz klar wo für dieses Fahrzeug das Ende der Fahnenstange positioniert ist! Mit 6:18.317 bildete sich seine Gesamtzeit, vor Wolfgang Rang 5.

Besser mit klarer Tendenz zur deutlichen Steigerung war Uwe Schindler unterwegs, der seinen KWR Renner deutlich weniger schonte wie noch am Trainingstage zuvor. Mit 3:03.638 war er schon auf einem ganz anderen Level unterwegs! Die Gesamtzeit des schnellen Mannes aus Bayern zeigte sich mit 6:08.427, damit wurde ganz klar die vierte Position bezogen! Wer diesem erfahrenen NSU Racer zuschaut kann gerade in engen Kehren und Schikanen feststellen was mit einem NSU TT machbar ist!

Nun kommen wir zu Thomas Krystofiak, der sich seinen Plan vom Vortage locker erfüllte und sich deutlich unter die angestrebte 3 Minuten Marke katapultierte. Mit 2:58.292 setzte der Gronauer NSU Profi seine Bestzeit und zeigte mit einem breiten Grinsen im Gesicht zu Recht auf der Rückführung was in ihm und seinem KWR Renner steckt! Er ließ den NSU 1200 durch die künstliche Schikane fliegen das es nur so krachte. Der Videobeweis von Lauf 3 wird noch diese Woche den Beweis liefern! Mit 5:58.024 stellte er seinen Renner am Abend zufrieden auf dem Podium ab!

Thomas Krystofiak holt am Renntage alle Kohlen aus dem Feuer und zieht sämtliche Register

Dieses Podium bekleidete auf Position 2 liegend Jörg Höber der seinen Grewe  NSU wie für ihn bekannt sauber und sauschnell bewegte. Die angestrebten 110 Prozent Einsatz sparte sich Jörg dann aber doch, aufgrund des etwas anderen Fahrverhaltens seiner grauen Kanonenkugel. Mit 100 Prozent Einsatz und heilem Auto lässt es sich ebenfalls sehr gut Leben! Und mit den Zeiten sowieso mit 2:53.313 und 5:46.899 Gesamt katapultierte er seinen Renner auf die zwei immer knapp im Rückenwind des sehr heftig agierenden Steffen Hofmanns!

 

Dieser macht wieder das unmögliche möglich und trägt sich als neuer NSU Streckenrekordhalter auf fast allen Strecken im NSU Bergrenn Kalendereinzige  Ausnahme Wolsfeld 2018( Jörg Davidovic) in die Bücher des KW Berg Cups ein! Steffen Hofmann ging hier sehr sauber und akkurat niemals überzogen aber absolut sehenswert und rund fahrend zu Werke! Aus dieser Kombination und der schier endlos wirkenden Power des Davidovic NSU TT ,sowie dem optimalen angenehme Fahrverhalten dieses Renners entstehen diese wahnsinnigen Rekordfahrten! Mit 2:50.784 unterfährt er den alten Streckenrekord von Jörg Höber gleich um knapp eine Sekunde. In der Gesamtzeit bedeutet das für den Bamberger Profi 5:41.964 und damit der deutlich Sieg!

 

Schon in einer Woche sehen wir uns wieder. Beim Ibergrennen in Bad Heiligenstadt werden wohl die meisten NSU in 2018 an der Startlinie stehen! Ganze 13 Renner samt Fahrer haben dort genannt! Also wer Spaß an den schnellen Prinzen hat nichts wie hin nach Bad Heiligenstadt zum 5 Lauf der aktuellen Saison!

 
 

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