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Bekannte Autos bei der Ransel Klassik, dazu ein NSU TT als Gesamtsieger

Vom 14.05-17.05 fand das 6. ADAC Ransel Klassik Bergrennenstatt. Das historische Rennen bezeichnet man auch als grüne Hölle am Berg!

Ein alter bekannter Detlef Schmidt, der Berliner bringt den Bandsch-TT an den Start

Schuld daran sind 55 Kurven auf einer 4.5 km langen Rennstrecke. Gelegen ist diese sehr anspruchsvolle aber schöne Strecke zwischen Lorch am Rhein und Ransel. 175 Starter nahmen diese Herausforderung wahr und präsentierten sich dem Publikum. Einige NSU TT säumten die Startlinie und so ist es für uns normal das wir mal einen Blick in den schönen Rheingau werfen und schauen was sich dort so tummelt.

Gesamtsieger, da extrem gleichmäßig unterwegs Franz Josef Ellebrecht

Zugelassen waren Fahrzeuge bis in die Baujahre 1992. So war man mit aktuellen Youngtimern ebenfalls  startberechtigt. In dieser Gegend Rund um Lorch gab es früher sehr viele bekannte Bergrennen, eines ist wohl das Pressbergrennen ,welches ebenfalls im Wispertal ausgetragen wurde. Nun zum Rennen:

Nicht nur optisch, auch klanglich ein Genuss, Dirk Altstädt im Golf 16V Gruppe H

Als erstes sei der Berliner Detlef Schmidt genannt, der die weite Anreise aus Berlin nicht scheute und mit seinem Freund Alexander Follmann sich hier ein schönes und schnelles Wochenende machte! Detlef fuhr nicht nur schnell sondern gleichmässig,  er steuerte seinen Bandsch-NSU mit nur 0:00,62 Sekunden Abweichung zum Referenzlauf in drei Rennläufen diesen Berg hinauf. Das bedeutete für den Berliner Klassensieg unter 12 Startern. Die Fahrzeuge dieser Klasse waren Rennwagen und somit verbessert aus den Baujahren 1961-1970. In der selben Klasse scheuchte Alexander Follmann seinen Renner auf Position 8. er gab jedoch mehr Gas und legte weniger Wert auf die Gleichmäßigkeit.

Ein bildschön vorbereiteter NSU 1000c mit Markus Wasserfuhr am Steuer

In einer weiteren Klasse der verbesserten Straßenfahrzeuge siegte ebenfalls ein NSU TT! Franz Josef Ellebrecht aus Höxter brachte es fertig den NSU mit einer Abweichung in drei Läufen von 0:00.18 Sekunden zum Referenzlauf in das Ziel zu bringen. Das bedeutete nicht nur Klassensieg, nein das war der Gesamtsieg an diesem Wochenende, Glückwünsche in die Heimat nach Höxter. In der selben Klasse, die mit 28 Startern sehr gut besetzt war brachte Armin Schäfer seinen NSU TT auf Position 23!

Armin Schäfer war aus dem Ruhrgebiet angereist im NSU TT, er hatte sichtlich viel Spass in den 55 Kurven

Markus Wasserfuhr rollte mit seinem liebevoll vorbereiteten NSU 1000c an den Start und konnte in einer weiteren Klasse der Serientourenwagen Position 7 herausfahren. Insgesamt standen hier 15 Starter an der Linie!

Bekannt aus dem KW Berg-Cup Andreas Kokor im Ford Escort MK 1 16V

Weitere schöne und bekannte Rennwagen aus der aktuellen Bergrennen und Slalomszene säumten hier die Startlinie. Hier sei Dirk Altstädt genannt, der seinen infernalischen Gruppe H VW Golf 1 16 V dem 4.5 Kilometer entfernten Ziel entgegen brachte und obendrein noch Klassenrang 3 belegen konnte. Auf die allerhöchsten Drehzahlen musste allerdings verzichtet werden, da ein kleineres Problem mit dem Öldruck vorlag, welches Dirk mit Hilfe von Tobias Küpper in den Griff bekam, der ebenfalls einen giftigen VW Golf 1 pilotierte und in der NAVC Bergslalomszene sehr bekannt ist.

Abarths gehören genau wie die NSU immer zu den Lieblingen im Publikum

Wer viel fährt wird immer schneller Alex Follmann präsentiert sich überall, er fuhr sehr schnelle Zeiten!!

Die Bilder stellte mir Fotograf Rainer Dolle zur Verfügung. Wer mehr schöne Autos aus dem Bereich Youngtimer am Berg, Rallye oder Rundstrecke sehen möchte sollte mal auf seiner Homepage www.pixorado.de vorbeischauen!

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