Mit diesem Bild blicken wir in die Startaufstellung nach Baarlo in die Niderlande im Jahr 1987. Wir sehen den schnellen Dänen Henrik Haase mit seinem bildschön vorbereiteten NSU TT(Spiess Motorentechnik mit Einspritzung) neben einem Fiat 500, der in dieser Zeit schon mit einem Motor eines Simca Rallye ausgestattet war. Die VW Polo in diesem Zeitraum zu schlagen war schon sehr schwer geworden, doch der Däne schaffte das noch.

Weiter geht es nach Gendt ebenfalls in den Niederlanden gelegen wir sehen den bekannten Rallye Cross und Autospeedway Piloten Ron Snoek 

der ebenfalls in der Frühzeit auf NSU TT gesetzt hatte. Heute ist Ron bereits 11 mal Deutscher und 3 facher Belgischer Rallyecross Meister.....

Hier schauen wir in die Startaufstellung nach Recklinghausen. Das muss in den anfänglichen achtziger Jahren gewesen sein. Die NSU TT hatten dort in der grossen Klasse Gegner wie BMW 2002, VW Golf 1 oder die schnellen Ford Escort Rs 2000. Sie brauchten sich nicht verstecken und fuhren in diesem Oval ebenfalls vorne mit...

Ein weiterer Veranstaltungsort im Ruhrgebiet war der Alma Ring neben dem Gleichnahmigen Zechengelände in Gelsenkirchen. Hier sehen wir einen NSU Brixner, man kann deutlich die roten Spiess Einspritztrompeten erkennen. Dieser Renner wurde sehr erfolgreich unter anderem von Thomas Blumhagen eingesetzt.

 Erneut ist die Startaufstellung in Baarlo zu sehen hier die reine NSU Klasse, die 1980 noch am Start war nachdem sie Ende 1980 mit den anderen Tourenwagen gemischt worden war. Wir sehen vorn ein Auto aus dem Franke/Zilch Team welches sehr gerne dafür die besten Spiess Rennteile verwendete. Etwas weiter vorn der grüne NSU mit Willy Wubbels aus den Niederlanden, der sein Spitzentriebwerk schon damals bei Ahnendorp Tuning, einem sehr bekannten VW und Porsche Tuner hat herstellen lassen!

Mitte der achtziger Jahre war die NSU Klasse Geschichte und die Sprint Klasse bis 1300 Kubik gab den Ton an. Hier wurden meist schon VW Polo, Simca und Alfa Fahrzeuge eingesetzt. Das NSU Rennteileregal wurde schon kleiner und rarer, Heinz Wegmann setzte zu dieser Zeit noch sehr erfolgreich seinen selber getunten NSU TT ein.

Einer der letzten seiner Zunft war Peer Sudowe 1987, der seine Motoren mit Unterstützung seines Freundes Theo Grewe auf Trab brachte.

Das muss eines der letzteren Rennen im Jahre 1980 gewesen sein. Man sieht dort wie auf der Rundstrecke in den Jahren zuvor den mächtig schnellen Alfa Romeo GTA im Clinch mit den Rennsemmeln aus Neckarsulm!

Erneut in den Niederlanden aber dieses mal in Ter Apel aktiv war Ad Rood der wohl das alte NSU Werksrennauto von Henry van Oorschot einsetzte. Dieser Wagen war erst mit dem sagenumworbenen NSU 147 Ps Spiess Einspritzmotor versehen. Als das alles auch nicht mehr reichte, denn Ad musste gegen BMW und Porsche und Renault Alpine auf der Strecke antreten wurde dieses Triebwerk mit weniger Verdichtung und Turbotechnik ausgestettet, 170 Ps sollen damals angestanden haben.....

Nun blicken wir es ist ja kaum zu übersehen zur Zeche nach Alma in Gelsenkirchen und sehen die Renntourenwagen bis 1150 Kubik. Klaus Sonnenschein, auch heute noch aktiver Autospeedwayfahrer trieb dort sein Unwesen mit Kumpel Detlev Trost und anfänglich auch Kalle Richter in ihren schnellen NSU TT 1150. Siege waren an der Tagesordnung. Die schnelle Rennamazone Rosy Mendel konnte die Phalanx der  NSU mit ihrem Audi 50 später durchbrechen und lernte den Männern das fürchtern.v Im Hintergrund sehen wir einen Hillmann IMP, der die gefürchtete engliche Antwort auf den NSU 1000 TTS war.

Gefürchtet in Baarlo war die Dortmunder Fraktion, allen voran Rolf Kutzner und Eitrich, die sich mit den Niederländern und den Dänen spannende Duelle um den Klassensieg lieferten!

Schon damals endete so manches NSU Rennautoleben am Kran und  diese Karossen wurden somit zu den heutigen begehrte Raritäten.......

Wir schliessen diesen Bericht ab mit einem Blick in die NSU Rennklasse nach Baarlo. Für die Bilder danke Oscar Hoogendoorn und Jörg Nöske, die diese Zeit aktiv miterleben durften.......