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Bergrennen Osnabrück, Tag der Rekorde vor über 30000 Fans....

Wir blicken zurück zum 51. Bergrennen nach Osnabrück, welches m am 4/5 August ausgetragen wurde. In der schönen Borgloher Schweiz fuhr der NSU Bergpokal seinen vorletzten Rennlauf der Saison 2018 aus. Eines Vorab das Bergrennen rund um den Organisationsleiter Bernd Stegmann und den Rennleiter Michael Schrey gestaltete sich absolut perfekt. Vier Trainings und vier Rennläufe absolvierten die knapp 180 Starter, die aus 14 Nationen angereist waren, um diesen Berg schnell zu erklimmen zu können und sich um Bestzeiten zu streiten!

Im NSU Fahrerlager waren 12 NSUs angereist, die sich einen extrem spannenden Schlagabtausch liefern sollten!

Alles fing an mit Michael Carell, der hier seinen Heim Grand Prix absolvieren konnte. Michael fühlte sich nicht ganz wohl mit dem Fahrverhalten seines NSU TT und ging in den Kurven nicht die volle Pace. Michael trainierte mit Semi Slicks auf eine Zeit von 1.30.683.
Besser konnte das Manfred Steinwand, der mit seinem zugelassenen NSU TT auf Michael drei Sekunden herausfahren konnte! Manfred steuerte seinen damit viel zu schweren NSU TT auf eine Bestzeit von 1.27.442 ,schon im ersten Heat in der Früh. Damit belegte er vor Michael Position 11.
Roman Szott sein NSU TT, der wegen falsch ziehender Luft am Motor in Hauenstein vorzeitig die Segel streichen musste befand sich hier nach Tausch der Gummisegmente im Ansaugtrakt nun wieder in Bestform. Der Motor atmet wieder die Luft die er atmen sollte und Roman steuerte seinen Renner auf 1.23.970 Bestzeit. Damit war Trainingsrang 10 drin!
 
Andreas Reich im mitleren Streckenabschnitt, den fast 40000 Zuschauern mal NSU Power zeigen....
 
Die beiden Odenwälder Wolfgang Schwalbe und Mike Vogel hatten sich erneut gefunden, wie an jedem Rennwochenende, um sich zu duellieren.
Mike legte hier im Training 1.17.442 vor ,während Wolfgang mit etwas Respektabstand und 1.18.327 folgte.
 Die Positionen 8 und 9 waren damit vorerst geklärt! 
Sehr stark ist Christoph Schwarz unterwegs, der sich immer mehr auf seinen KWR NSU TT einschießt und mit persönlich schnellsten Zeiten glänzt. Hier am Uphöfer Berg stellt er sein bildschönes Rennfahrzeug mit 1.15.373 auf Position 7 ab. Wer Christoph kennt der weiß das Steigerungen bis zum Rennende in der Zeit immer machbar sind, wir waren gespannt was noch so aus diesem TT heraus gekitzelt werden kann.
 
 
Der längste NSU Rennfahrertisch der Welt im Fahrerlager am Bauernhof in der Borgloher Schweiz
 
Nun wir es eng an der Spitze, sechs schnelle Rennfahrer sind durchaus in der Lage hier auf das begehrte Treppchen zu fahren. Thomas Krystofiak treibt seinen großen NSU 1200c auf 1.13.491 und bildet sauber fahrend die sechste Position ab in diesem schönen Starterfeld!
Frank Kleineberg und der Osnabrück Neuling Andreas Reich gehen gleich volle Pace ohne Rücksicht auf Verluste. Andreas geht schon im ersten Training die Strecke voll an und fährt als wenn er hier schon Jahrelang unterwegs gewesen wäre. Mit 1.12.750 stellt er seinen Reich Racer auf Position 4 ab und gehört damit schon zu den schnellsten 10 NSU Fahrern, die diesen Berg je erzwungen haben. Gleiches gilt für Frank Kleineberg, der sogar die Reifenbegrenzugen mit in die Fahrlinie einbezieht und sich in Training 3 daran anlehnte! Mit mit 1.12.846 trainierte er auf Reich Niveau, Rang 5 für den schnellen Burgwedeler!
 
 
Entlang der Strecke war Reichlich Publikum, hier ein Bild aus den frühen Stunden des Sonntags....
 
Auf Position 3 zog Uwe Schindler hier im Training schon fast alle Register. Anders wie sonst geht Uwe hier das Geschehen voll an. In seinem KWR/ TT mobilisiert er 1.12.235 und meldet damit klaren Anspruch auf das Treppchen an. Wie entfesselt fuhr der Mann aus Hof das gesamte Wochenende, klasse.
Auf der 2. Position tobte sich Jörg Höber aus, dessen Motor nach komplettem Auspufftausch bei Theo Grewe wieder zu alter Stärke zurückfand und deutlich aggressiver zu Werke ging als noch in den Rennen zuvor, wo der „Nachbau“ Auspuff, der eigentlich genau gleich nachgefertigt war nicht optimal zu Werke ging. Hier trieb Jörg den Grewe TT zu 1.11.482 und stellte ihn nach Verlust einer Verbreiterung am Reifenstapel zufrieden auf der zweiten Position ab!
 
 
Uwe Schindler fliegt durch die lange Rechtskurve und rast in die 1.10er Zeit!!!
 
An der Spitze trieb Jörg Davidovic sein Unwesen. Er fuhr in seinem infernalischen NSU TT die Bestzeit und trieb den weißen Blitz zu 1.10.833, damit raste er 5/10 über den NSU Streckenrekord, den Steffen Hofmann aktuell für sich beanspruchte! Damit war nach dem Training Position 1 für Jörg und seinen weißen Renner gebildet.
Abends ging es in eine gemütliche Runde. Es wurde am Freitag Abend nach Sponsoring der Getränke durch die Firma Gut Handel KG aus Osnabrück dafür bedanken wir uns recht herzlich in einer langen großen gemütlichen Runde zusammengesessen gegessen und getrunken, die Benzingespräche waren wie immer an der Tagesordnung!
Am Sonntag ging es zum Renngeschehen über und aus Spaß am Samstagabend wurde ernst in der Früh. Gegen 8 Uhr starteten pünktlich die Triebwerke zum ersten der vier Rennläufe an diesem wundervollem Renntag. Unterstützt wurde das Geschehen von Temperaturen, die nicht die 26 Grad Marke überschreiten sollten!
Da es sich hier um einen FIA Lauf handelt zählen die schnellsten zwei Zeiten der vier Wertungsläufe!
Michael Carell fand im Davidovic TT gleich drei Sekunden zum Vortag und fuhr immer noch mit Seriengetriebe ausgestattet auf 1.27.006 Bestzeit. Mit den schnellsten zwei Läufen steuerte der Mann aus Bad Salzuflen seinen NSU auf eine Gesamtzeit von 2.55.579.
Etwas besser konnte das Manfred Steinwand der seinen TT sogar zu 1.24.740 treiben konnte. Damit raste der Winnender auf eine Gesamtzeit von 2.50.343 und konnte die elfte Position bilden.
 
Jörg Höber in der entlos langen Rechtskurve vor dem Eingang in den Wald zum Ziel.....
 
Roman Szott fuhr über den ganzen Renntag 1.23er Zeiten und hätte im Gleichmäßigkeitsmodus damit bestimmt ganz vorne abschneiden können. Hier im Rennbetrieb reichte dieser Auftritt des Frankfurter Autoteilehändlers für Position 10 im Gesamtranking. Mit 2.46.891 endete dieses Wochenende für Roman Szott.
Spannend ging es zwischen Mike Vogel und Wolfgang Schwalbe umher, die sich einen starken Kampf lieferten! Mike der gefühlt die bessere Position einfahren sollte musste sich einem stark agierenden Wolfgang Schwalbe heftig erwehren! Wolfgang trieb seinen NSU TT zu 1.16.377 Bestzeit in Aufstieg 2. Mike wusste sich zu wehren mit 1.16.484. Der nächste schnellste Lauf dieser beiden Streithähne musste das Resultat bringen. Wolfgang legte 1.16.479 hin und Mike antwortete mit 1.16.742. Damit waren die Ränge 8 für Wolfgang mit 2.32.856 und 9 für Mike Vogel 2.33.226 bezogen, wie immer Super Duell!
Sensationell verbesserte Christoph Schwarz seine Zeit von über 1.15 im Training auf 1.13.823 im Rennbetrieb. Eine super Leistung des Mannes aus der Nähe von Homburg, der damit ebenfalls zu den schnellsten NSU Fahrern hier am 2030 Meter langem Berg in der Uphöfer Schweiz gehört. Mit 1.14.095 unterstreicht er diese Leistung in Rennen drei und rast im wahrsten Sinne des Wortes auf Position 7 im Gesamt mit 2.27.848.
Einen Hauch besser kann das Thomas Krystofiak, er fegt im NSU 1200c schon in der Früh auf 1.12.880 und zeigt damit die Grenze auf, die ihm das aktuell zur Verfügung stehende Material bietet. Mit tiefen 1.13er Zeiten unterstreicht er über den ganzen Renntag diesen schnellen Auftritt und bildet mit 2.25.916 seine Gesamtzeit, Position 6 für den Gronauer.
 
 
Zielkurve volle Attacke Jörg Davidovic in Action....
 
Auf der fünf tobt sich Frank Kleineberg aus, der am Volant seines NSU TT immer das Maximum herausholt und volle Attacke fährt! Seine Bestleistung am Renntage zeigt sich mit 1.12.297 im zweiten Aufstieg. Unterstrichen wird diese Zeit durch 1.12.438 in Lauf 3. Ich sage mehr ist aktuell mit diesem Auto nicht möglich! Klasse Leistung, Gesamt 2.24.735 für Frank!
Was Andreas Reich hier abzieht ist aller Ehren wert! In Lauf 1 prügelt er den Reich TT zu sensationellen 1.11.397, damit liegt er nur eine Sekunde über dem Streckenrekord von Steffen Hofmann! In Lauf 2 geht der Angstfreie Mann aus dem Schwarzwald noch härter zu Werke. Ein Ausritt in der Maisfeld Kurve beendet diesen Wagemutigen Einsatz leider mit dem Flug in den Graben. Nach Reparatur der Spur und der Ölkühlerschläuche mit Hilfe von Uwe Schindler stand einer Weiterführung des Rennens nichts mehr im Wege, für das man, wir erinnern uns nur zwei Zeiten der vier Läufe benötigt werden. Andreas treibt den Renner nun etwas relaxter bewegt erneut auf 1.13.192 und belegt mit 2.24.586 einen vierten Rang hinter dem Podium! Klasse dieser Osnabrück Besuch hat sich gelohnt!
Zu unbändiger Stärke findet hier Uwe Schindler zurück. Dieser Auftritt erinnert mich an das Jahr in dem er mit Steffen Hofmann um den Gesamtsieg im NSU Bergpokal kämpfte und auch für sich verbuchen konnte. Wie entfesselt rast Uwe in Lauf 1 zu 1.10.775. In Aufstieg 2 bewegt er den KWR Renner noch stärker und zeigt mit 1.10.753 seine absolute Bestzeit, 4/10 Sekunden über dem NSU Streckenrekord! Absolut verdient steht Uwe mit 2.21.528 Gesamtzeit auf der dritten Position des starken Podiums beim achten Lauf zum NSU Bergpokal in der Saison 2018!
Dieses Wochenende war eh ein Tag der Streckenrekorde! Nicht nur die Gesamtbestzeit wurde von dem Franzosen Sebastian Petit unterboten, nein die NSU Bestzeit wurde gleich mehrfach unterfahren. Mit 1.10.080 tat dieses Jörg Höber in Rennen 2! Mit dieser neuen Bestzeit konnte der Nürnberger absolut zufrieden sein, er spielt klar ganz vorn mit noch weiter und knapper nach der Optimierung des Auspuffs am Grewe Aggregat
vergangenen Freitag. Unterstrichen wird das Geschehen von 1.10.208 in Rennen 3. Die Gesamtzeit des sauber, aber auf der letzter Rille agierenden Mannes beläuft sich auf 2.20.288! Sensationell!
 
 
Wolfgang Schwalbe gibt im Duell mit Mike Vogel alles.....
 
Wer denkt die Hatz auf Streckenrekorde sei damit beendet, der hat sich aber heftig in das Fleisch geschnitten! Einen haben wir ja noch im Programm! Jörg Davidovic zieht im Infernalo Renner alle Register. In Lauf 2 greift der Odenwälder zu den Sternen und fährt erstmals seit dem 51. jährigem Bestehens dieses Bergrennens im NSU TT unter die magische 1.10er Marke. Mit 1.09.175 unterfährt er diese Marke nich knapp sondern mit reichlich Polster! Ein Wert der ich prognostiziere das mal hier etwas Bestand haben dürfte, denn die Verhältnisse auf der Strecke waren super. Auf Nachfrage ob der Lauf optimal war antwortete Jörg ,1.08 wären ebenfalls drin gewesen, nach einer Zweiradeinlage musste aber kurz gelupft werden, so äußerte sich der NSU Spezialist dessen Teamkamerad Steffen Hofmann am Livestream mit am Geschehen teilnahm! Untermalt wurde die Zeit nochmal mit 1.09.957 in Heat 3.Im Gesamt war damit 2.19.132 drin, ,herzlichen Glückwunsch zu dieser Fabelleistung aber auch an alle anderen die dieses Wochenende in Wertung beendeten! So geht ein wundervolles Rennwochenende zu Ende, welches vom MSC Osnabrück ich möchte es noch einmal erwähnen optimal gestaltet wurde!

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