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Rückblick Bergrennen Unterfranken 1999

Mit dem Bergklassiker von Eichenbühl endete die deutsche Bergsaison zum letzten mal in Unterfranken. Nächstes Jahr soll der Finallauf im österreichischen St.Agatha stattfinden. Die zahlreichen Zuschauer die sich an der Rund drei Kilometer langen Strecke hier in Eichenbühl versammelt hatten wurden nicht enttäuscht, sie bekamen ein schönes NSU Starterfeld zu sehen. Der untere Teil der Strecke ehr eng und winklig, der obere wurde mit reichlich Topspeed befahren. Zwölf NSU Fahrzeuge gaben sich hier ein Stelldichein. Zu den NSU Cup Piloten gesellten sich noch einige Youngtimer Fahrer und TT Piloten aus Süddeutschland, die in einer Gleichmässigkeitsklasse starteten und den NSU Cup Piloten von den Zeiten her mächtig einheizten. Sie haben den Vorteil das sie etwas leichter sein dürfen, aber nicht ganz die Spitzenleistung wie die besten Cup Autos haben. So konnte man die Zeiten durchaus vergleichen.

Manfred Steinwand in seinem bekannten Renner

Manfred Steinwand in seinem bekannten Renner

 

Nun zum Training:
Im zweiten Trainingslauf verabschiedete sich bei mir eine Zündkerzenelektrode, sie schmolz auf der langen steilen Geraden weg und brannte ein Loch in Kolben. So konnte ich nach guter erster Trainingszeit in der Zielkurve einpacken. Bei Horst Fleischer brach die Verbindungswelle zwischen Getriebe und Differenzial, somit war für ihn schrauben angesagt, aber der Fehler war schnell behoben. Andreas Kuhnert tauschte noch schnell den vierten Gang seines Renngetriebes um noch ein paar Zehntel auf den langen Geraden zu finden! Bei Jürgen Lätsch, Manfred Mühlberg, Manfred Steinwand, Bernd Wenninger und Peter Dopiralski klappte die Trainingsession gut und man konnte sich etwas ehr dem Volksfest im großen Zelt nähern. Diese Runde dort wurde noch von einigen NAVC Fahrern und NSU Schlachtenbummlern erweitert.

 

Bernd Wenninger war immer schnell unterwegs und das mit etwa 105 Ps im Heck des NSU TT.

Der Rennsonntag begann bei Jürgen wie der Trainingssamstag bei mir durch einen Bruch des Kettenspanners musste nach dem ersten Rennlauf mit Motorschaden aufgeladen werden. Andreas Kuhnert fuhr wie immer sehr beherzt und konnte mit Zeiten um 1.40 die NSU Armada anführen. Horst Fleischer blieb ihm mit 1.42 nah an den Fersen. Manfred Steinwand steigerte sich noch auf 1.46 und konnte einen schönen dritten Rang belegen. Bernd Wenninger und Peter Dopiralski kämpften mit Zeiten um 1.50 und konnten in dieser Reihenfolge die weiteren Plätze belegen. Manfred Mühlberg steigerte sich von Lauf zu Lauf bis auf 2.02 Einzellauf Bestzeit damit Rang 6.

Die NSU Piloten der historischen Gleichmäßigkeitsklasse Karl Heinz Meurer, Mathias Klemm, Dino Eitel und Andreas Turco fuhren voll am Limit und somit Super Zeiten. Die Überraschung war der Youngtimerpilot Mathias Klemm. Er fuhr mit 1.43 sehr schnell! Dino folgte mit Zeiten um 1.46. Mathias macht sehr gerne mal einen Abstecher zum Berg, da ihm dieses sehr viel Spaß bereitet. Es war ein NSU Rennwochenende mit Höhen für die einen und Tiefen für die anderen, aber das macht gerade den Reiz aus immer weiter zu basteln und noch ein paar Pferdestärken zu finden!

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