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Wir blicken zurück in das Jahr 2006 NSU TT-Trophy in Oschersleben

 

NSU TT Trophy in Oschersleben 2006

Zum ersten Lauf der TT-Trophy im Jahre 2006 trafen sich 12 NSU TT zum Schlagabtausch im Motopark Oschersleben kurz vor den Toren Magdeburgs. Vier holländische NSU gegen acht deutsche Fahrer dieser Marke, also war bestimmt für Spannung gesorgt. Die NSU TT -Trophy startet zusammen mit der Abarth Coppa Mille und der British Car Trophy, wobei an diesem Wochenende in Oschersleben wegen der großen Starterzahl die Gruppen getrennt werden mussten und die NSU TT mit den schnellen Minis starteten.

           

    Ein Blick in das NSU Fahrerlager in Oschersleben                          

                                   

Hier der bekannte Renner von Peter der Bruijn

den Vater Günter mit viel Einsatz noch für den ersten Lauf der TT-Trophy fertig gestellt hatte. Mit von der Partie als Gaststarter auch Torsten Weth aus Siegen, der ein sehr interessantes Auto an den Start bringt. Ein Motor mit zwei Zündverteilern für die Doppelzündung und einer Kugelfischer Einspritzanlage mit gerader Ansaugung und speziellem Einspritzer Fächerkrümmer sind schon schöne Details an diesem NSU. Aufgrund der Einspritzanlage ist er hier in der TT Trophy aber nur als Gaststarter unterwegs, Torstens Einsatzgebiet sind ehr die Läufe zur Holländischen Youngtimertrophy und die Classic Clubrennen in Zolder.

                

          Hier der schnelle Renner von Torsten Weth        

Das neue Arbeitsgerät der Familie Podak                                                                  

Des weiterem am Start Lutz Gersdorf aus Berlin mit einem TT der sehr stark an die ehemalige Gruppe 5 erinnert, er vertraut auf die Technik von Axel Bandsch aus Berlin. Ein weiteres neues Auto aus Berlin ist das Fahrzeug von Michael Krüger ,den Axel Bandsch auch hergerichtet hat. Dieter Steuernagel aus Frankfurt ist ebenfalls mit einem neuen Abt verbreiterten NSU hier am Start. Der wohl bekannteste und erfahrenste Pilot hier im Feld ist  Rainer Osterbeck, der ja schon etliche Rundstreckenrennen und selbst das 24 Stunden Rennen am Nürburgring auf einem TT bestritten hat.

                  

      Der Wagen von Lutz Gersdorf aus Berlin erinnert an die legendäre Gruppe 5                  

Axel Bandsch am Auto von Michael Krüger                                                                   

Heinz Fleischhauer aus Dortmund war auch hier mit von der Partie und bereichert das Starterfeld mit seinem bildschönen feuerroten NSU TT. Jürgen Scheffel ,der wohl einen neu aufgebauten TT hier an den Start bringt unterstützt ebenfalls dieses wundervolle Starterfeld , wie die Holländer Marco van den Broeck aus Groeningen oder die Familie Lomeijer mit zwei sehr interessanten NSU TT Fahrzeugen, als letztes wäre noch Pieter de Bruijn zu nennen, der auch schon seit etlichen Jahren mit seinem TT bei Classic Club Rennen und der TT-Trophy an den Start geht. Der holländische Manager der NSU TT Trophy Henny Geenen war leider dieses Wochenende verhindert und mußte auf einen Start verzichten.

                                       Hier das Fahrzeug von Paul Lomeijer aus Holland

                   

          Der schnelle TT von Marco van den Broeck                      

Heinz Fleischhauer aus Hagen                                                                          

Nun kurz zum Training Robin Podak stellte zum erstaunen aller seinen TT gleich mit einer 1.55er Zeit auf die NSU Pole Position und das bei der ersten Fahrt auf dieser Strecke und mit diesem Fahrzeug. Im Rennen siegte dann die Routine von Rainer Osterbeck, der dieses Jahr erstmal mit Differenzialsperre unterwegs war und die engen Kurven so richtig voll fahren konnte  sagte er, aber ganz knapp gefolgt von Robin,der sich nach Rundenlanger Führung in den Windschatten von Rainer hengte und diesen auch nicht verließ. Knapp dahinter dann Torsten Weth dessen Fahrzeug leider noch etwa 100 Kilogramm zu schwer ist. Das zeigt  wohl das Potenzial des Triebwerks, welches die Handschrift von Achim Thomas trägt! Ein weiteres Kampftrüppchen knapp hinter Torsten ,mit Marco van den Broeck, Heinz Fleischhauer, Pieter de Bruijn und dem beherzt fahrenden Lutz Gersdorf. Also man muss schon sagen das Rennen war von Spannung geprägt die komplette halbe Stunde, echt klasse!!!

              

        Der schnellste Mini mit 1,46er Zeiten     

                                       

  Ein spannender Kampf in Lauf 1, Lutz Gersdorf (Bilder aus dem Video)

                                                                                                          

    Rainer Osterbeck und Robin Podak im Kampf um den Sieg in Lauf 1                                        

  Das Heck eines Abarth 1000TCR mit Autobianchi mit 4 Kanal Zylinderkopf

                                                                                                                    

Die schnellsten Fiat Abarth TC ,die hier ihre eigenen Rennläufe fuhren waren mit 1,52 er Zeiten unterwegs. Die Spitzenfahrzeuge in dieser Kategorie wiegen etwa 560 kg und leisten erstaunliche 113Ps mit dem 4Kanal Autobianchi Zylinderkopf. Die hauseigenen originalen Radialzylinderköpfe des Abarth werden hier nicht genutzt ,da diese etwa mit 7000Euro in der Anschaffung zu Buche schlagen!

                               

                                   

   Hier der spektakuläre Ausrutscher von Walter Wieddekind auf seinem 1000 tc , der aber zum Glück gut verlief, die Bilder stammen als Snapshot aus dem Film

Nun zum zweiten Lauf der NSU TT-Trophy den Marco van den Broeck erst anführte. Dahinter ein Kampf aus Rainer Osterbeck, Robin Podak, Torsten Weth, Lutz Gersdorf , Heinz Fleischhauer und Pieter de Bruijn ,der an Spannung nicht zu überbieten war, ständige Überholmanöver machten allen Fans viel Freude. Schließlich konnte Rainer Osterbeck sich aus diesem Kampf befreien und hatte so die Möglichkeit auf Marco van den  Broeck auf zu schließen und diesen sogar noch zu überholen, in der letzten Runde. Das bedeutete wieder Rang 1 für Rainer gefolgt von Marco und dritter wurde Robin Podak. Torsten Weth mußte leider die letzten zwei Runden das Rennen etwas ruhiger angehen lassen, sonst hätte er bestimmt um die Top Plazierungen noch ein Wörtchen mitgeredet. Die genauen weiteren Plazierungen folgen später!!!

                             

Hier der NSU Express in Rennlauf 2 angeführt von Thorsten Weth       

                                                                                            

                   2.Robin gab alles gegen Peter de Bruijn (Bilder aus dem Film)

                                    

    Der schnellste Mini, er fuhr schnellere Zeiten als ein Kadett C Coupe mit 240PS!!!

                                     Er stampfte 1,46 Minuten in den Asphalt

      

                                                 

            Das seltene englische Coupe wohl mit einem Hillmann Motor bestückt

                           

   

                     Das neue Auto von Peter Steuernagel                                                                                      

              Bernd Henrich sein bekanntes Arbeitsgerät

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