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Wir blicken nach Assen zurück, die vorletzten Läufe der NSU TT Trophy standen an!

Die vorletzten Läufe zur NSU TT Trophy wurden im holländischen Assen ausgetragen. Lauf   Und Lauf  standen auf dem Programm der Rennzwerge. Fiat Abarth, Simca Rallye, Mini Cooper und nicht zuletzt die NSU TT und TTS kämpfen hier spannend um wichtige Meisterschaftspunkte in dieser Serie!

Ein schönes Duell und noch farbgleich, Frank Schmelter im NSU gegen Olaf Schley im Simca

Das erste Rennen war mit acht NSU TT  gut besetzt. Die Schmelter Brüder gingen hier die Pace, nachdem Klaus Backes in Runde 11 einen Ausfall zu verzeichnen hatte.

Klaus fuhr aber wie von mir vermutet die schnellste Rennrunde, mit 2.06.231 aller NSU Fahrzeuge.

Full Action so kennen wir Klaus Backes, er mischt immer ganz vorn mit hier mit Thorsten Weth

Die Rennzwerge bilden ein sehenswertes Fahrerfeld, beim Finale am Nürburgring in einer Woche wird es noch grösser!


Nun war der Weg frei für Stefan Schmelter, der seinen NSU TT auf die fünfte Gesamtposition brachte und damit die NSU Wertung im ersten Rennen gewinnen konnte. Rang 1 bis 4 belegten die schnellen Mini Cooper, die aber mehr Freizüge im technischen Reglement haben und nicht wie früher meistens hinter den schnellsten NSU TT lagen. Frank lag im starken Clinch mit Bruder Stefan Schmelter und Hubert Nagel, der einen infernalischen Fiat Abarth 1000 TC an den Start brachte und mit nur 1000 Kubik und noch weniger Gewicht mitten zwischen die Schmelter Brüder fahren konnte. Im Abstand von einer Sekunde folgte der Abarth im Ziel, eine weitere Sekunde später Frank Schmelter mit Rang 2 in der NSU Wertung!

Christoph Sänger im Clinch mit Rainer Osterbeck

Rainer Osterbeck folgte auf der dritten Gesamtposition der TT Trophy während Thorsten Weth, der Siegerländer dem Rainer mit Rang 4 direkt im Nacken saß. Der nächste platzierte war Christoph Sänger, der hier einen sehr schönen TT an die Startlinie brachte und das Feld bereicherte. Martin Wahl im Jägermeister NSU war der nächst platzierte, hatte aber wohl mit Problemen zu kämpfen und fiel so zurück. Genau wie Klaus Backes in Runde 11 die Segel streichen musste tat dieses Lutz Gersdorf, der Berliner bereits in Runde 5. Mit einem Auge beobachte ich natürlich auch immer die Simca Fraktion, die hier mit Christoph Wilde und Olaf Schley die Startlinie säumten und ganz vorn mitfahren können, sie kamen aber ebenfalls nicht über die ganze Distanz.

sehr schönes Fahrzeug Stefan Schmelter sein Renn-TT

In Rennen zwei an diesem Wochenende in Assen wandelte sich  das Blatt. Klaus Backes nahm das Zepter in die Hand und prügelte den NSU TT auf die vierte Gesamtposition in diesem sehenswerten Feld. Vor ihm nur die schnellen Mini und der von mir eben erwähnte Simca Rallye 2, der mit Christoph Wilde auf die zweite Gesamtposition stürmte. Ich weiß aus der Zeit als Grünewald die Simca tunte mit Kurzhubmotoren mühelos über 130 PS mobilisiert werden konnten. Heute übernimmt Heinz Edgar Roth diese Aufgabe und bringt diese Renner auf Vordermann!

Sehr schnell die etwas stärkeren aber auch schwereren Rallye 2 von Simca, dieser mischt in Lauf 2 ganz vorn mit: Christoph Wilde

Nun zu den weiteren Positionen in der NSU TT Trophy. Stefan Schmelter war der ärgste Verfolger von Klaus Backes ,er kam auf Gesamtrang 6 in das Ziel, er hatte aber bereits eine Runde Rückstand zu verzeichnen. Martin Wahl dessen NSU TT in Lauf 2 richtig lief konnte sich auf dem Podest der NSU TT Trophy platzieren und einen schönen dritten Gesamtrang einfahren! Rainer Osterbeck folgte auf der vierten NSU Platzierung, wiederum mit Thorsten Weth im Nacken auf der fünf. Christoph Sänger hatte Probleme in diesem Lauf erreichte aber das  Ziel und bekam dafür gute und wichtige Punkte für die Gesamtwertung! Rang 6.

Fiel an diesem Wochenende leider nach Rennen 1 aus Lutz Gersdorf im Bandsch-NSU

Wer 2015 noch NSU TT in Action erleben will, der sollte sich den Nürburgring auf die Fahne schreiben! Am 23-25.10 startet hier die NSU TT Trophy zu ihrem großen Finale in diesem Jahr! 10 NSU Fahrzeuge werden hier die Startlinie säumen,35 weitere Fiat Abarth, Mini Cooper und Simca werden dieses Starterfeld bereichern und das Publikum begeistetn. Also ab zum Nürburgring zur ADAC Westfalen Trophy!

Danke für die Bilder Rudy Lambrechts!

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