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Jörg Höber gewinnt das große Finale beim Bergrennen in Mickhausen, NSU 16V auf dem Podest...

Nun stand das große Bergrennfinale in Mickhausen nähe Augsburg an. Mit neun NSU Fahrzeugen ging es in die letzte Runde zum NSU Bergpokal 2017. In der Klasse der verbesserten Tourenwagen bis 1150 Kubik stand Steffen Hofmann im NSU TT 16V einer Konkurrenz von 12 weiteren Fahrzeugen anderer Hersteller gegenüber.

Und ab Steffen Hofmann im NSU16V startet die Jagd auf die VW Polo Armada Bilder von Ralph Goppelt weiter von Axel Weichert folgen die Tage....Danke an die beiden!!!

 Die 2200 Meter lange Strecke konnte am Samstag im Training dreimal trocken in Angriff genommen, während der Rennsonntag mit gemischten Bedingungen aufwartete. Trotzdem ließ der Renntag ebenfalls drei Läufe zu. Etwa 170 Starter aus vielen Nationen wurden auf die Reise durch die kniffeligen Streckenabschnitte wie Tierhold Karussell oder Regal S geschickt. 

 
Die zwei schnellsten Läufe der drei gefahrenen wurden gewertet! Um es vorweg zu nehmen alle NSU Fahrzeuge 
hielten durch und kamen sauber in das Ziel. Für den NSU 16 v ging die Rechnung auch auf aber dazu später mehr. 
Roman Szott trainierte mit 1.19.340 in Trainingslauf 3 und hielt die neunte Position. Volker Angelberger, der das erste mal in 2017 an der Startlinie im NSU Bergpokal steht ließ ordentlich krachen. Er jagte seinen Einspritz NSU auf eine Zeit von 1.17.028, damit war Position 8 im Training bezogen. 
Auf den Positionen 6 und 7 tummelten sich Leo Rabus und Wolfgang Schwalbe. Leo, der endlich mal Glück hatte und seinen NSU ohne technische Defekte dem Ziel entgegen bringen durfte trainierte mit 1.16.039, während Wolfgang Schwalbe das bessere Ende knapp für sich behalten konnte mit 1.15.425 auf der sechsten Position. Beide Strategen waren flott und sauber unterwegs. Mike indessen fuhr in einer sehr schnellen Welt. Er trieb seinen zugelassenen und  immer noch zu schweren NSU TT Davidovic zu 1.14.116. Das war für dieses Fahrzeug eine Fabelzeit, Position 5 war Mike damit im Training absolut sicher.
 
 
Schön das er dabei war wenn auch nur im Training Volker Angelberger
 
Zwei weitere Kandidaten aus dem Hause KWR hatten sich als Konkurrenten auf der Strecke gefunden. Uwe Schindler und Thomas Krystofiak  hauten beide 1.11er Zeiten raus, wobei Uwe Schindler mit 1.11.217 knapp das bessere Ende für sich verbuchen konnte. Thomas ließ aber keinesfalls locker und drückte das Gaspedal seines 1200c heftig nach unten. Mit 1.11.515 trainierte er auf dem selben Niveau, die vierte Position war damit ebenfalls bezogen, schönes und vor allem schnelles Duell!
 
In einer eigenen Welt trainierten Jörg Davidovic und Jörg Höber. Wenn Jörg Höber startet mischt er konsequent vorne mit, so auch hier in den Stauden von Mickhausen. Jörg Höber prügelt den Grewe Renner zu 1.08.428. Damit hat er die Pole Position im Training sicher. Der aktuelle NSU Bergpokalsieger 2017 Jörg Davidovic lässt nicht locker und hält Anschluss! Mit 1.08.807 trainiert er knapp hinter Jörg Höber. Für den Renntag waren so zahlreiche spannende Duelle im NSU Bergpokal angesetzt. Mal schauen wie es bei den gemischten Streckenverhältnissen am Renntag damit weitergeht.
Gehen wir nun noch auf Steffen Hofmann ein, der sich mit seinem NSU 16V gegen die vielen Fiats und VWs behaupten muß. Bei Testfahrten versagte das sequentielle Sechsganggetriebe und musste für Mickhausen einem konventionellen 4 Gang Renngetriebe weichen, welches dem Speed des schnellen Burgebrachers keinen Abbruch tat. Feuer frei hieß es dann zum Training. Rang 2 die Position in der ersten Auffahrt. Mit 1.10.836 mischte Steffen die ganze Klasse auf! Über die weiteren beiden Läufe konnte sich noch auf 1.08.341 gesteigert werden. Damit war hinter Jürgen Heßberger und Tobias Stegmann im Infernalo Fiat und Schneider Polo Position 3 bezogen. Eine Starke zufriedene Leistung in diesem mit 13 Fahrzeugen stark besetzten Feld!
 
 
An diesem Wochenende geht nichts an diesem Mann voirbei Jörg Höber im Grewe-TT
 
 
Am Renntage ging es dann mit Gefühl zur Sache. Der Renntag bot in der Früh einen Regenlauf. In Lauf 2 trocknete die Strecke unten langsam ab, im Wald war es allerdings sehr glatt und nass. In Lauf 3 mussten immer noch Regenreifen gefahren werden, da die Sonne sich nie durchsetzen konnte. Erst nach Rennende schien sie und bescherte schönes Wetter am Abend.
So ging Roman Szott dann in die erste Runde und beendete die Rutscherei mit einem schnellsten Lauf von 1.24.488 im dritten Aufstieg. Roman fuhr zu einer sicheren Gesamtzeit von 2:54.317 ,bei der ja nur zwei Rennläufe in Wertung gingen. Lauf 1 im Regen viel somit bei allen raus. Roman beendete das Geschehen mit Rang 8, während Volker Angelberger das rutschige Geschehen am Renntag in seinem schnellen NSU garnicht mehr anging, schade.
Auf der sieben platzierte sich Leo Rabus, der den Einfalt-TT endlich mal problemlos in das dreimal 2200 Meter entfernte Ziel brachte. Die schnellste Zeit zeigte sich bei Leo mit 1:22.186 im dritten Heat, im Gesamt bedeutete das 2:50.585. Es war schön Leo im Ziel zu sehen, Bilder und Videos zum orangen TT waren damit für 2017endlich im Kasten!
Auf der sechsten Position machte sich Wolfgang Schwalbe breit, der Leo Rabus am Renntage deutlicher distanzieren konnte. Mit 1:20.261 fuhr Wolfgang in Aufstieg drei seine schnellste Zeit und konnte sich somit recht deutlich vom Schwanstetter absetzen, der gerade in Lauf zwei etwas sicherer fuhr. Im Gesamt bedeutete das für Wolfgang 2:42.202.
Mike Vogel indessen zog alle Register um sich auf der fünften Position breit zu machen. In Lauf 2 nach der Antoniusbuche schlingerte Mike mit etwa 135 km/h in den Wald hinein, fing den Davidovic-TT aber sauber ab, indem er einfach rollen ließ, nicht bremste und erst später wieder beschleunigte! Gut gegangen, in Lauf 3 auch seine sehr schnelle Bestzeit mit 1:15.957, im Gesamt bedeutete das 2:38.025!
Uwe Schindler und Thomas Krystofiak hatten sich auch am Renntage wiedergefunden. Beide stürmten sauber und fehlerfrei bleibend dem Ziel entgegen, was bei diesen Wetterbedingungen schon eine Kunst ist. Im halb trockenen Lauf 2 machte Uwe 1:18.810 klar, während Thomas mit 1:19.254 nur wenige Zehntel dahinter liegend konterte! Der dritte Heat sollte die knappe Entscheidung bringen! Thomas war als erster dran und legte mit 1:14.594 vor. Uwe der nur wenige Fahrzeuge später dran war konterte auf gleichem Niveau und antwortete mit 1:14.298. Damit war Uwe Schindler der dritte Pokalrang nicht mehr zu nehmen mit 2:33.108 vor Thomas auf der vier, der ihm mit 2:33.848 im Gesamt  das Leben an diesem Wochenende nicht einfach machte!
Jörg Davidovic, der den Meistertitel mit Steffen Hofmann im NSU Bergpokal als Team bereits inne hatte konnte diesem Wochenende locker entgegensehen. Jörg Höber indessen wollte im Grewe TT den Klassensieg und holte alles aus seiner grauen Kanone raus. Betrachten wir den halbnassen Lauf 2 den Jörg Höber voll anging und zubiss wie eine Schlange. Er brachte seinen NSU stets am Limit fahrend aber nie überzogen dem Ziel entgegen. Der Rennchronograph zeigte mit 1:15.066 eine Wahnsinnszeit an, die Jörg Davidovic mit 1:18.191 konterte. Damit war ein ordentlicher Vorsprung für Jörg Höber gesichert, der eigentlich den Klassensieg bedeuten sollte wenn er Rennen 3 den NSU einfach sauber hochbringt. Wer denkt das Jörg Davidovic locker hochfährt kennt ihn aber nicht, Jörg Davidovic haut mit den Regenreifen bei halb trockener Piste nochmal 1:13.560 auf den Asphalt, während Jörg Höber das gleiche tat und mit 1:13.307 zu kontern wusste. Damit war Jörg Höber zum Abschluss der Klassensieg mit 2:28.373 in der Gesamtzeit nicht mehr zu nehmen, während Jörg Davidovic mit 2:31.751 die zweite Position auf dem Stockerl bekleiden konnte, das war mal wieder ein schön spannendes Rennen, Glückwunsch an alle die bei dieser schwierigen Witterung das Auto ganz gelassen haben, das war schon schwierig  genug. 
 
 
Endlich im Ziel Leo Rabus im Einfalt NSU TT
 
Schauen wir noch in die verbesserte Klasse der Spezialtourenwagen der Klasse E-1 Berg bis 1150 Kubik, in der Steffen Hofmann im NSU 16 V sein Unwesen treibt! Ebenfalls Lauf 2 und 3 sollten hier die schnellsten Zeiten bringen, da 1 komplett im Regen gefahren wurde und nur die zwei schnellsten gewertet wurden. Blicken wir nun zu Lauf 2, die Bestzeit von Steffen zeigte mit 1.16.560 die drittschnellste Zeit. Jürgen Heßberger im Martini Fiat 127 konnte mit 1:13.268 vorne wegeilen, während Tobi Stegmann mit 1:15.160 auf der zwei konterte im Schneider befeuerten etwa 150 Ps starken Audi 50. 
Lauf 3 sollte ganz klar die Entscheidung bringen und hier sorgte Steffen Hofmann im nur mit 4 Gang Getriebe betriebenen NSU 16V für eine Überraschung. Er feuerte den blauen TT im Gruppe 5 Outfit zu 1:11.098. Das war die absolut schnellste NSU Zeit an diesem Renntag mit nur 1150 Kubik. Mit diesem Auftritt hatte er sogar den Schneider Audi 50 im Griff, der mit 1:11.844 langsamer konterte. Selbst der Martini Fiat mit dem mehrfachen bayrischen Bergmeister Jürgen Heßberger mußte sich strecken, Jürgen wusste mit 1:10.306 zu kontern hatte aber aus Heat 2 den deutlichen Vorsprung. Somit stürmte Steffen im NSU RPM auf Rang 3 mit 2:27.658 Gesamt, während der Schneider Audi 50 mit 2:27.004 knapp davor die zwei einfuhr. Jürgen Heßberger gewann mit 2:23.574 auf der ersten Position. Einen Pokal mit in die Heimat zu nehmen war für Steffen Hofmann und Jörg Davidovic, der den Motor zum Schluss vorbereitet hatte ein absolut schöner Erfolg und das in einer Klasse die hier mit 12 am Rennen teilnehmenden Konkurrenten sehr stark besetzt war!

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